Es passt schon wieder nicht…

Wie oft haben wir alle schon in der Umkleidekabine eines Bekleidungsgeschäftes gestanden, haben „unsere“ Konfektionsgröße anprobiert und festgestellt: Komisch, bei dem einen Teil passt die Größe, bei dem anderen nicht.

Woran liegt das? Verändern wir unseren Körper quasi sekündlich, je nach dem, welches Label wir gerade anprobieren? Nein, natürlich nicht. Das Problem liegt nicht bei uns, das Problem liegt in der Konfektion.

Alle paar Jahre werden von der Modeindustrie Reihenmessungen durch geführt. Da kommt dann z.B. heraus, dass die Standard-Frau in Deutschland 168 cm groß ist und bestimmte Maße hat. Klar, muss man eine Schnittmenge aller Figuren nehmen, damit es den meisten Menschen zumindest irgendwie und ein bisschen passt.

Aber -Gott sei Dank- ist ja jeder Mensch einzigartig. Heißt, selbst wenn Frau A und Frau B den gleichen Brustumfang haben, können sie einen völlig unterschiedlichen Hüftumfang haben. Und die Körperhaltung spielt auch noch eine große Rolle. Da kommen die allgemeinen Konfektionsgrößen dann schnell an ihre Grenzen.

Ein weiteres Problem (für uns Kunden): Die Modefirmen sind in keinster Weise an die Ergebnisse der Reihenmessungen gebunden. Sie machen dann ihre eigenen Größen. Zum Beispiel ist eine Größe 38 bei einer Firma, die eine eher ältere Zielgruppe hat, wesentlich größer, als bei einer Firma mit einer recht jungen Zielgruppe. Und dann kommen blöderweise noch die Ideen der Designer dazu 😉 Ist das Design leger angelegt oder eher eng? Dann ist eine Größe 38 – beim gleichen Label – bei dem einen Shirt 10 cm weiter als bei dem anderen Shirt.

Und da soll noch jemand durchblicken.

Deshalb gibt es bei mir keine regulären Konfektionsgrößen. Wenn Dir ein Teil gefällt -z.B. aus meiner Kollektion stefanie behling selected, die in wenigen Wochen im Onlineshop zu kaufen ist- oder wenn du eine Einzelanfertigung möchtest, dann gibst du mir deine Maße durch und du bekommst das Teil genau nach deinen Maßen angefertigt.

Wie kommst du mit Konfektionsgrößen zurecht?