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Die Sache mit der Wirkung

01. Januar 2023 | aus dem Nähkästchen

„Als ich mir heute Morgen überlegte, was ich anziehe, habe ich mir nicht eine Sekunde darüber Gedanken gemacht, wie es auf Sie wirken könnte oder ob das für Ihren Fotografen funktioniert. Es ging einzig darum, dass es für mich passt.“

Das sagt Christiane Arp, ehemalige Chefredakteurin der deutschen Vouge, auf die Interviewfrage im Spiegel, warum sie trägt, was sie trägt.

Warum feier ich ihre Aussage so?

Ständig wird dir gesagt, was du tragen sollst. Was gut wirkt in der Kamera. Auf der Bühne. Im Business. Beim Date. Whatever.

Stilberater*innen, Modezeitschriften, Influencer, alle wissen wie’s geht. Wie du dich „optimal“ präsentierst.

Letztendlich geht es um Wirkung.
Du kannst lässig wirken, elegant, souverän. Oder auch steif, unsicher, gehemmt.

Und ja, du kannst eine gewünschte Wirkung natürlich mit bestimmten Kleidungsstücken unterstützen. Aber: Diese Wirkung wirst du nie erzielen, wenn du dich nicht wohl fühlst. Wenn du dir ständig Gedanken darüber machst, was du gerade trägst. Ob es gut aussieht, ob es irgendwo rutscht, zwickt oder kratzt.

Eine einzige Person entscheidet also was optimal ist: DU!

Jetzt sagst du vielleicht, ja, aber ich doch keine Ahnung von Mode.

Das mag sein. Aber du bist die Person, die dich am besten kennt.
Deshalb solltest du in allererster Linie auf dich selbst hören. Was gefällt dir? Was magst du an dir? Worin fühlst du dich sicher?

Wenn du die Antworten auf diese Fragen für dich als Grundlage nimmst, dann kannst du auch hingehen und neue Dinge ausprobieren, mutiger sein.

Denn du kennst immer deine „sichere Bank“, auf die du zurückgreifst, wenn du an alles denken willst, nur nicht an das, was du gerade trägst.

Wenn du dir deine Kleidung nach deinen Wünschen gestalten möchtest, schau doch im >>Onlineshop<< vorbei.

>>Hier<< findest du übrigens das erwähnte Interview.